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Autori Temë: Geschichte Albaniens!  (E lexuar 1023 herë)
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Die Schlumpfine
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« më: 28-07-2006, 16:44:04 »
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Antike
In der Antike war der westliche Balkan und damit auch das Territorium des heutigen Albanien von illyrischen Stämmen besiedelt, auf die die Albaner ihre Abstammung zurückführen. Seit dem 6. Jahrhundert vor Christus entstanden an der albanischen Küs'të griechische Kolonien. So sind zum Beispiel die Städte Lezha (griech. Lissos), Durrës (griech. zuerst Epidamnos, später Dyrrachion), Apollonia und Butrint (griech. Buthroton) Gründungen griechischer Siedler gewesen. Seit dem 5. Jahrhundert gelang es einigen illyrischen Stammesfürsten, kurzlebige Reiche zu gründen, die nach dem Tod des jeweiligen Potentaten zumeist schnell wieder zerfielen. 231 - 229 herrschte Teuta als Königin der Illyrer. Sie stützte sich auf eine eigene Flotte, deren Raubzüge auch den Handel der römischen Republik gefährdeten. Die Römer wollten diese Gefahr ausschalten und begannen deshalb mit der Expansion nach Illyrien.

229 - 228 kam es zum ersten von zwei Römisch-Illyrischen Kriegen, in dessen Ergebnis die Griechenstädte Apollonia und Dyrrachium in Mittelalbanien römisches Protektorat wurden. Die vollständige Integration Illyriens in das Römische Reich war erst unter Kaiser Augustus abgeschlossen. 27 v. Chr. wird unter Einbeziehung Dalmatiens und Pannoniens die Provinz Illyrien eingerichtet. Die Romanisierung der schwer zugänglichen Gebirge im Inneren Illyriens ist nicht so durchgreifend wie in anderen römischen Provinzen. Deshalb blieben illyrische Dialekte bei der Landbevölkerung erhalten. Diese bildeten die Basis für die im Mittelalter entstehende albanische Sprache.

Das Christentum hat sich in Albanien früh ausgebreitet. Der Apostel Paulus hat nach eigener Aussage das Evangelium bis nach Illyrien gebracht (Röm 15,19) und Apollos soll nach altkirchlicher Tradition Bischof in Durrës gewesen sein. Christliche Sakralbauten gab es, wie archäologisch nachgewiesen wurde, seit dem 4. Jahrhundert. Als 395 das Römische Reich in eine westliche (lateinische) und eine östliche (griechische) Hälfte geteilt wird, fällt der nördliche Teil Albaniens an das Westreich, der Süden an das Oströmische bzw. Byzantinische Reich. Deshalb ist unter den christlichen Konfessionen bis heute die katholische in Nordalbanien die dominierende, im Süden dagegen gibt es vor allem orthodoxe Christen
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Es gibt nur ein Glück im Leben: lieben und geliebt zu werden.

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« më: 28-07-2006, 16:44:04 »
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« Përgjigjja #1 më: 29-07-2006, 03:16:37 »
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Ua gjermanisht.
Danke për tekstin, se ka verte shumë tekste mbi Shqipërinë ne këtë gjuhe.

Es ist ja süÃŞ von dir.buzeqeshje

pafshim
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No Where On Your Birth Certificate Did It Say Life Would Be Fair!
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Die Schlumpfine
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« Përgjigjja #2 më: 29-07-2006, 08:25:59 »
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Ursprung und Geschichte des Namens
Die erste schriftliche Erwähnung des Namens Albanien findet sich in einem Werk von Ptolemäus aus dem Jahr 130, der als Albanoi einen illyrischen Stamm im heutigen Mittel- und Nordalbanien bezeichnete. Auf der Karte des Ptolemäus ist der Ort Albanopolis eingezeichnet (3,12,20), der auch in einer alten Grabinschrift bei Scupi erwähnt ist. Dieser Ort wurde als der befestigte Hügel Zgërdhesh in der Nähe von Kruja identifiziert.

Im 11. Jahrhundert verwenden einige byzantinische Autoren die Wörter Albanon und Arbanon zur Bezeichnung der Region von Kruja.

Unter den Anjou im 13. Jahrhundert bezeichnen die Namen Albanien und Albanenses das ganze Land und seine gesamte Bevölkerung. Dies ist an den Werken vieler früher albanischer Autoren wie Budi, Blanco und Bogdano ersichtlich. Erstmals werden die Albaner in ihrer Heimat als Arbanites von Arbanon in der Erzählung von Anna Komnena (Alexiade 4) über die von den Normannen verursachten Unruhen in der Region unter der Regierung ihres Vaters Alexios I. Komnenos erwähnt. In dem Werk Geschichte, das zwischen 1079 und 1080 vom byzantinischen Historiker Michael Attaliates geschrieben wurde, wird erstmals Bezug genommen auf die Albanoi, die sich 1043 gegen Konstantinopel aufgelehnt hatten, und auf die Arbanitai als Untertanen des Herzogs von Dyrrachium (dem heutigen Durrës).

Es gibt keinen Zweifel, dass die Wurzel alb- oder arb- älter ist als shqip, von dem sich der moderne Name des Landes Shqipëria ableitet. Dieser erscheint erstmals in der Zeit der türkischen Invasionen.

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« Përgjigjja #3 më: 09-01-2007, 21:48:51 »
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Die Albaner  im Osmanischen Reich

...Am meisten profitierten davon die Landsleute der großen Scanderbeg-Gjergj Kastrioti. Gemessen an der Kopfzahl ihres kleinen Volkes, haben die Albaner im osmanischen Reich, bis zu seinem Untergang, eine unverhältnismäßig bedeutende rolle gespielt. Zum Beispiel IBRAHIM PASCHA. Ibrahim war jener Mann, der, zusammen mit Sulaimain-Sultan (Sohn Selims I ), an der spitze der schweigsamen Janitscheren (verdiente soldaten-Albanern) in die Stadt einzog . Dass licht der Welt hatte Ibrahim, als Kind christlicher albanischer Eltern, in der nähe von PREVEZA erblickt... Sulaimain  war kaum mit dem Sultanschwert gegürtet worden, da ernannte er den herzenfreund auch schön zum Großwesir und Statthalter im westlichen Reichs teil ; das dopelamt brachte Ibrahim geradezu märchenhaft große Bezüge ein. Zum Haushalt des Albaners gehörten 1500 Sklaven, er hielt einen eigenen Zoo und gab mehr Geld für Kleidung aus als selbst der Sultan. Europäische geschäftsträger beider >>Höhen Pforte<< so hieß seit Mehmet II der osmanische regierungsitz, fassten ihr urteil über ihn in Sätzen zusammen wie: >>Das ganze Reich der türken leitet der Wille Ibrahim Paschas<<.

CHAIREIDIN PASCHA-BARBAROSA (Großadmiral des Osmanisches Reiches)

...Zur Welt gekommen war der Sohn eines christlichen Albaners auf der heute zu Griechenland gehörëndë Insel LEVKAS, die damals Santa Maura hieß. ...Nachdem er dann, 79 jährig, sein wildes leben friedlich beendet hatte, wurde ihm am Bosporusufer ein Grabmal errichtet, das kein schiff passieren durfte, ohne Salut zu schießen. Seit 1944 steht an der gleichen stelle ein Denkmal, das den alten Piraten in der Pose eines kommandierenden Admirals zeigt. Die Türken hängen noch immer an Chaireidin Barbarossa aus gutem Grund. Er gehörte zu jenen Männern, die das osmanische reich in den rang einer Welt macht erhoben hatte...

...Auf die frage, wer sie seien und was ihre Besonderheit ausmache, hatten die Albaner schön Jahre zuvor geantwortet. Die Stambuler Gesellschaft eine Vereinigung Albanischer Literaten und gelehrten,erklärte das eigene Volk eine der ältesten Nation der Welt, abstammend von Illyrern und dem vorgrieschichem Volk der Pellazger, seit archaischer zeit einer Sprache und eines Blutes. Es gibt, so dichter Frasheri: weder Türken noch nicht Türken, denn alle sind ja Albaner.

 Von     Gerhard Herm     Der Balkan           
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« Përgjigjja #3 më: 09-01-2007, 21:48:51 »
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Prishtinasja
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« Përgjigjja #4 më: 13-01-2007, 20:40:48 »
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Hier sind einige wichtige Daten der Geschichte Albaniens !


1100-450 v. Chr.
Erste befestigte Siedlungen illyrischer Stämme


450-350 v. Chr.
Erste illyrische Städte, Entwicklung städtischen Lebens und städtischer Kultur

229-168 v. Chr.
Illyrische Krieg

168 v. Chr.
Aufteilung des illyrischen Staates

30 v. Chr.

Einrichtung der römischen Provinz Illyrium

2. Jh. n. Chr.

Erstmalige Erwähnung des Stammes der "Albanoi" durch den griechischen Gelehrten Claudius Ptolemäus

390
Balkan wird politisch Ost-Rom (d. h. dem Byzantinischen Reich) zugesprochen, kirchliche Oberhoheit verbleibt beim Papst

ab 500
Einfall slawischer Völker

um 750
Kirchliche Oberhoheit geht auf den Patriarchen von Konstaninopel über

um 1000
Erste historische Aufzeichnungen der Albaner, Bergfürstentümer, teils unter venetianischer, teils unter byzantinischer Herrschaft

1081-1185
Einfall der Normannen

1204-1214
Unabhängiges Fürstentum "Albanon"

1385
Besatzung durch das Osmanische Reich, Beginn der Islamisierung

1444
Befreiung durch den albanischen Nationalhelden Gjergj Kastrioti, genannt Skanderbeg

1468
Tod Skanderbegs

1501

Alle albanisch bewohnten Gebiete von Osmanen erobert

1614

Gründung Tiranas

Ende 18. Jh.
Ende der Islamisierung der Albaner

1830-1840
Beginn der albanischen Nationalbewegung "Rilindja" und mehrerer anti-türkischer Aufstände

1887

Erste Schule mit Albanisch als Unterrichtssprache (in Korça)

1914
Einsetzung von Prinz Wilhelm zu Wied zum Fürsten von Albanien durch die europäischen Mächte

1922
Zogu wird Premierminister, Modernisierung Albaniens mit italienischer Hilfe

1928

Albanien erklärt sich zur Monarchie, Zogu wird König

07.04.1939

Annexion durch Italien

08.09.1943 - 29.11.1944

Deutsche Besatzung

11.01.1946
Abschaffung der Monarchie, Proklamation der Volksrepublik Albanien durch Enver Hoxha

März 1946

Neue Verfassung und Bildung einer Regierung mit Hoxha als Premierminister

1948
Beginn des Stalin-Kultes in Albanien

14.05.1955
Albanien wird Gründungsmitglied des Warschauer Paktes

14.12.1955

UNO-Beitritt Albaniens

03.12.1961
Abbruch der Beziehungen zur Sowjetunion

1967
Religionsverbot, Vollkollektivierung

1968
Austritt aus dem Warschauer Pakt

1978

Bruch mit China

11.04.1985
Tod Hoxhas, Ramiz Alia übernimmt die Führung der KP, Beginn einer vorsichtigen Öffnung des Landes

Anfang der 90er Jahre

Beginn des politischen Umbruchs, Studentenproteste

Juli 1990

Massensturm ausreisewilliger Albaner auf die diplomatischen Vertretungen in Tirana

Dezember 1990

Erlaubnis der Bildung von Parteien (Gründung der Demokratischen Partei DP), Rede- und Versammlungsfreihei t

März 1991
Erste freie Wahlen nach dem 2. Weltkrieg

1992
Massenflucht albanischer Staatsbürger nach Italien

1992
Vorgezogene Neuwahlen, Sieg der DP, Sali Berisha wird Premierminister

1993
Besuch von Papst Johannes Paul II

1995
Aufnahme Albaniens in den Europarat

1996
Erneuter Sieg der DP bei den Parlamentswahlen, anschließend Zusammenstöße zwischen Polizei und Oppositionsanhängern

Anfang 1997
Rücktritt Berishas nach dem Zusammenbruch des Pyramidensystems, in das ein Großteil der Bevölkerung seine gesamten Ersparnisse investiert hatte, Unruhen, Regierungsübernahme durch die Sozialistische Partei (SP), erneute Flüchtlingswelle nach Italien

11.04.1997
Entsendung einer internationalen Schutztruppe im Auftrag der OSZE, um ein Abgleiten des Landes in völlige Anarchie zu verhindern

Juni 1997

Sieg der Sozialisten bei den Parlamentswahlen, Fatos Nano wird Premierminister

September 1998

Gewaltsamer Tod des Oppositionspolitike rs Hajdari, anschließende Besetzung des Büros des Premierministers sowie des Staatsfernsehens durch Demonstranten, Pandeli Majko (SP) wird Premierminister

1999
Kosovo-Flüchtlingskrise, Stationierung von mehreren tausend NATO-Soldaten zum Schutz Albaniens von einem möglichen jugoslawischen Angriff und zur Unterstützung in der humanitären Hilfe für die etwa 600.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo

Oktober 1999

Ilir Meta (SP) wird Premierminister, erste Reformanstrengungen zur Annäherung an die EU

September 2000
Albanien wird Mitglied der Welthandelsorganisa tion

Juni 2001
Erneuter Sieg der SP bei der Parlamentswahl, Vorwürfe über angeblichen Wahlbetrug durch die Opposition

Februar 2002

Pandeli Majko erneut Premierminister

Juli 2002

Fatos Nano übernimmt den Regierungsvorsitz; Beginn des etwa 9 Monate haltenden informellen Bündnisses Nano-Berisha zur Reform der Institutionen des Landes (sog. Nano-Berisha-Pakt)

31.01.2003

Beginn der Verhandlungen eines Stabilisierungs- und Assoziierungsabkomm ens mit der EU

12.10.2003

Kommunalwahlen mit leichten Stimmengewinnen für die Opposition

03.07.2005
Parlamentswahlen, die den Verlust der Regierungsmehrheit der bisherigen Linkskoalition unter PM Fatos Nano (SP) und die friedliche Machtübergabe an die DP geführte Koalition unter Sali Berisha zur Folge haben.

11.09.2005

Regierungsantritt der DP-dominierten bürgerlichen Koaltion unter Sali Berisha

18.02.2006
Paraphierung des Stabilisierungs und Assoziierungsabkomm ens (SAA) in Tirana im Beisein von EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso

12.06.2006
Unterzeichnung des Stabilisierungs und Assoziierungsabkomm ens (SAA) in Brüssel durch Premierminister Sali Berisha
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Prishtinasja
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« Përgjigjja #5 më: 18-01-2007, 10:40:07 »
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Die Juden in Albanien

In Albanien sind die Juden seit 1175 nachweisbar. 1492 siedelten sich hier – nach ihrer Vertreibung aus Spanien – sephardische Familien an, später folgten ihnen Juden aus Süditalien. Die Juden bewohnten vorwiegend die Küstenebenen um Durrës, Vlore, Elbasan und Berat. Der berüchtigte Pseudo-Messias Sabbatai Zwi verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Albanien, er starb 1676 in Berat.

Vor dem Zweiten Weltkrieg – bis 1914 – lebten rund 13.000 Juden in Albanien und es existierten einige jüdische Gemeinden, neben Vlora und Tirana, auch in Shkodër, eine kleine in Korce. 1938 flohen deutsche Juden nach Albanien, das sich bis 1943 unter italienischer Kontrolle befand. Im April 1944 wurden 400 Juden nach Prishtina (Serbien) deportiert, von dort aus weiter nach Bergen-Belsen; die Hälfte der albanischen Juden kamen um.

Später zählte die jüdische Gemeinschaft in Albanien nur noch etwa 1.000 Juden (Jan. 1991). Da in Albanien bis 1990 jegliche Religion offiziell verboten war, existierte daher auch keine organisierte jüdische Gemeinde. Die wenigen albanischen Juden lebten in Tirana und Vlora. In Januar 1991 begann erstmals eine größere Ausreisewelle.

Bisher bestand keine offizielle diplomatische Beziehungen zu Israel. Zum 50. Jahrestag des Kriegsendes (1995) hat Israel den albanischen Staat gewürdigt, da während der deutschen Besatzung kein einziger Jude in die Hände der Faschisten fiel. Mitglieder von vier Familien, die Juden versteckt und so vor Verfolgung und Tod gerettet hatten, erhielten von Israel die Auszeichnung: »Gerechte unter den Nationen«. 
 
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