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Autori Temë: Bekannte Albaner  (E lexuar 5719 herë)
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« më: 30-11-2004, 16:29:24 »
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Mutter Teresa

Agnes Gonxha Bojaxhio (* 27. August 1910 in Skopje, Mazedonien; † 5. September 1997 in Kalkutta; Ordensname Mutter Teresa) war eine katholische Nonne albanischer Herkunft, Gründerin des Ordens "Missionarinnen der Nächstenliebe" und Trägerin des Friedensnobelpreise s. Sie wurde am 19. Oktober 2003 vom Papst selig gesprochen.

Lebenslauf
Mutter Teresa wurde am 27. August 1910 als Agnes Gonxha Bojaxhio in Skopje geboren, der heutigen Hauptstadt der selbständigen Republik Mazedonien. Gonxha (Blütenknospe) wuchs in einer wohlhabenden albanisch-katholischen Familie auf. Sie wurde von ihren Eltern sehr religiös erzogen. Als sie zehn Jahre alt war, starb ihr Vater überraschend; sie widmete sich daraufhin noch mehr ihrem Glauben. Schon im Alter von zwölf Jahren entschied sie sich für ein Leben als Nonne. Dieser Wunsch wurde von ihr konsequent verfolgt und so bat sie im Alter von 18 Jahren um die Aufnahme in den Loreto-Orden. Dieser Orden engagierte sich mit seinen Mitgliedern besonders im Unterrichtswesen in Bengalen/Indien. Sie konnte jedoch nicht sofort mit ihrer Arbeit in Indien beginnen, sondern wurde erst in die Zentrale des Loreto-Ordens nach Irland gerufen. Am 28. September 1928 reiste sie aus Skopje nach Irland ab. Nach nur zwei Monaten durfte sie ihren Wunsch erfüllen und sich dem Loreto-Orden in Bengalen anschlieÃŞen. In Kalkutta legte sie ihr erstes Gelübde ab. Daraufhin war sie 17 Jahre in der St. Mary's School in Kalkutta tätig. Erst war sie Lehrerin, dann wurde sie zur Direktorin befördert.

Auf einer ihrer zahlreichen Fahrten durch die Milionenstadt Kalkutta verspürte sie 1946 die "göttliche Berufung", den Armen zu helfen. Erst zwei Jahre später erhielt sie die Erlaubnis, den Orden zu verlassen. Teresa wurde exklausiert, d.h. sie konnte den Orden verlassen, ohne ihren Nonnenstatus aufgeben zu müssen. Fortan lebte Teresa unter den Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta. Ein berühmt gewordenes Porträt von ihr im Magazin LIFE brachte ihr den Beinamen "Saint of the Gutters" ein.

Sie hatte 1949 selbst die indische Staatsbürgerschaft angenommen und gründete 1950 den Orden "Missionarinnen der Nächstenliebe". Die Mitglieder dieses Ordens mussten sich der Ehelosigkeit, der Armut und dem Gehorsam verpflichten. Später wurde der Orden vom Papst anerkannt und unterstand seiner Kontrolle. Teresa kümmerte sich mit ihrem Orden besonders um Sterbende, Waisen und Kranke. Ihr spezielles Engagement lag jedoch in der Betreuung der Leprakranken. Heute gehören über 3000 Ordensschwestern und über 500 Ordensbrüder in über 100 Ländern der Erde dem Orden von Mutter Teresa an. Für ihr selbstloses Wirken erhielt sie zahlreiche Preise. Der bedeutendste war ohne Zweifel der Friedensnobelpreis 1979.

Auf die oftmals mangelnde medizinische Ausbildung ihrer Mitarbeiter pflegte Mutter Teresa zu entgegnen: "Nicht der Erfolg, sondern die Treue im Glauben ist wichtig." Neben der weltweiten Anerkennung für ihre Arbeit wurde sie für ihre konservative Weltanschauung kritisiert. So sah sie in der Abtreibungspolitik vieler Länder die "grÃ¶ÃŞte Bedrohung für den Weltfrieden". Als in Irland darüber abgestimmt werden sollte, ob die Ehescheidung legalisiert werden sollte, rief sie die Iren dazu auf, mit Nein zu votieren.

Wenige Tage nach dem Tod von Prinzessin Diana, den sie sehr bedauert hatte, starb Mutter Teresa am 5. September 1997. Unter groÃŞer Anteilnahme der Weltöffentlichkeit wurde sie in Kalkutta beigesetzt.

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« Përgjigju #1 më: 30-11-2004, 16:30:29 »
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Ibrahim Rugova (* 2. Dezember 1944 in Cerrcë, Kosovo) ist ein politischer Führer der albanischen Kosovaren.

Er studierte Philosophie und promovierte 1984 in Literatur an der Universität Pristina. Rugova wurde 1988 Präsident des Schriftstellerverba nds des Kosovo.

1989 wurde er Präsident der Demokratischen Liga des Kosovo (LDK), die am 2. Juli 2000 die Unabhängigkeit des Kosovo proklamierte. In den von der Zentralregierung nicht anerkannten Wahlen wurde er am 24. Mai 1992 zum Präsidenten der Republik Kosovo gewählt und 1998 wiedergewählt. Im Konflikt mit Serbien setzte er sich für eine gewaltfreie Lösung des Kosovo-Problems ein. Deswegen wir er auch als "der Ghandi Europas" bezeichnet. 1999 kam es nach Operationen der serbischen Armee und Sicherheitskräfte sowie paramilitärischer Milizen im Kosovo zum militärischen Angriff der NATO auf Jugoslawien. Nach Beginn der NATO-Luftangriffe wurde er interniert.

Er konnte aber Anfang Mai 1999 nach Italien ausreisen und kehrte nach Beendigung des Krieges Mitte Juli 1999 wieder zurück. Bei den 2002 durch die UNO ausgerichteten freien Wahlen im Kosovo gewann die LDK die Mehrheit, Ibrahim Rugova wurde am 4. März 2002 zum provisorischen Präsidenten des Kosovo gewählt.

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« Përgjigju #2 më: 30-11-2004, 16:31:31 »
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Ramiz Alia (* 18. Oktober 1925 in Shkodra) ist ein albanischer Politiker. Er war der letzte kommunistische Staatschef Albaniens

1939/1940 war er Mitglied der faschistischen Jugendorganisation, wandte sich aber bald den Kommunisten zu. 1948 wurde Alia Mitglied des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Albaniens. 1961 rückte er in das Politbüro auf. Nach Hoxhas Tod 1985 übernahm er das Amt des 1. Sekretärs der Partei der Arbeit Albaniens. Vom 30. April 1991 bis zum 3. April 1992 war Alia Staatspräsident der Republik Albanien.

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« Përgjigju #3 më: 30-11-2004, 16:32:14 »
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Sali Ram Berisha (* 15. Oktober 1944 in Tropoja) war albanischer Präsident von 1992 bis 1997.

Berisha stammt aus sehr ärmlichen Verhältnissen im gebirgigen Nordalbanien. Er schloss 1967 die Universität von Tirana ab, wo er Medizin studiert hatte. Nachdem er seine weiterführenden Studien in Paris erfolgreich abgeschlossen hatte, führte er zuletzt als Kardiologe die Abteilung der Hämodynamik der Medizinischen Universitätsklinik in Tirana. Während der kommunistischen Regime Albanien übte er die Funktion des Parteisekretärs in der Medizinischen Fakultät. Er soll Leibarzt des Diktators Enver Hoxha gewesen sein.

Bei Studenten-Unruhen im Jahr 1990 wurden er und andere Universitäts-Professoren von der Staatsführung für Verhandlungen zu den jungen Demonstranten geschickt. Berisha verbündete sich aber bald mit den Studenten und gründete am 14. Dezember 1990 auf dem Gelände der Universität von Tirana die Demokratische Partei (PD), die erste unabhängige Partei Albaniens. Zuerst gehörte er dem Parteivorstand unter Führung von Azem Hajdari an, wenige Monate später wurde er zum Vorsitzenden der PD gewählt.

Nachdem die DP die ersten freien Wahlen im Jahr 1991 noch nicht für sich entscheiden konnte, war sie ein Jahr später erfolgreicher und löste das 50-jährige kommunistisch-sozialistische Regime des Landes ab. 1992 wurde Berisha erster nicht-kommunistischer Staatspräsident Albaniens. Nach demokratischen und wirtschaftlichen Reformen, die die internationale Gemeinschaft anfänglich als erfolgreich beurteilte, waren er und seine Partei 1996 an den massiven Wahlfälschungen beteiligt, die der PD eine Drei-Viertel-Mehrheit im Parlament einbrachte. Bei der wenige Monate später folgenden finanziellen Krise und den dadurch ausgelösten bürgerkriegsähnlichen Unruhen sah er sich gezwungen, Anfang 1997 den Ausnahmezustand über das Land zu verhängen. Dies konnte die Lage jedoch nicht beruhigen und nach dem erzwungenen Rücktritt der Regierung unter Aleksander Meksi, berief Berisha den Sozialisten Bashkim Fino zum Premier einer breit abgestützten Übergangsregierung. Mitte 1997 gewannen die Sozialisten die Neuwahlen und Berisha gab seinen Rücktritt bekannt.

Auch nach der erneuten Wahlschlappe von 2001 ist Berisha Oppositionsführer geblieben. Er ist Mitglied des albanischen Parlaments.
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« Përgjigju #4 më: 30-11-2004, 16:33:04 »
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Bajram Curri war ein albanischer Freiheitskämpfer der im 19. und 20. Jahrhunderts lebte. Der Kosovare setzte sich im Osmanischen Reich für die Interessen der Albaner ein und kämpfte 1912 erfolgreich gegen die Jungtürken. Während des Ersten Weltkriegs führte er eine Guerilliatruppe an. Im neu gegründeten Staat Albanien nahm er in verschiedene Regierungen Posten als Minister und als Kommandant in der Armee ein. Als Gegenspieler des späteren Königs Ahmed Zogu, dem die kosovarische Frage weniger wichtig war, wurde er von dessen Truppen verfolgt und dann auch in den nordalbanischen Bergen eingekesselt. Er erschoÃŞ sich am 29. März 1925, um der Gefangennahme zu entgehen.

Die albanischen Kommunisten hielten sein Ansehen als Freiheitskämpfer und Nationalisten hoch und benannten sogar eine Stadt nach ihm.

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« Përgjigju #5 më: 30-11-2004, 16:35:44 »
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Enver Hoxha (gesprochen: Enver Hodscha) (* 16. Oktober 1908 in Gjirokaster; † 11. April 1985 in Tirana) war lange Zeit der politische Führer Albaniens.

Er ist Sohn einer wohlhabenden Familie. Der Vater ist Apotheker (andere Quellen: Tuchhändler). Er studiert in Tirana, von 1930 bis 1934 in Montpellier und Paris. Von 1934 bis 1936 studiert er in Brüssel Jura und ist dort Sekretär im Albanischen Konsulat. In Frankreich und Belgien kam er erstmals intensiv mit kommunistischen Ideen in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Albanien wird er als Französischlehrer in seiner ehemaligen Schule in Korca tätig, bis er 1939 Berufsverbot bekommt. Er betreibt einen Tabakladen in Tirana.

1941 gründete Hoxha mit jugoslawischer Hilfe die Kommunistische Partei Albaniens, deren Vorsitzender er ab 1943 ist und die 1948 in Partei der Arbeit Albaniens umbenannt wurde. Am 10. November 1944 ruft er die Unabhängigkeit Albaniens aus.

Wirtschaftliche und politische Spannungen mit Jugoslawien und Tito führten ab 1948 dazu, dass sich Enver Hoxha eng an Stalins Sowjetunion anlehnte. Gleichzeitig lieÃŞ er Oppositionelle liquidieren. Der Tod Stalins und die Entstalinisierung in der Sowjetunion führte ab 1956 dazu, dass Enver Hoxha 1961 die Beziehungen mit der UdSSR abbrach und ein enges Bündnis mit der Volksrepublik China einging. Alle religiösen Traditionen des Landes lieÃŞ er radikal ausrotten, und 1967 erklärte Hoxha Albanien zum "ersten atheistischen Staat der Welt". Moscheen und besonders Kirchen wurden geschliffen oder zweckentfremdet. 1968 tritt Albanien unter Hoxhas Führung formell aus dem Warschauer Pakt, dem Verteidigungsbündnis des Ostblocks, aus. Nach dem Tod von Lin Biao († 1971) sowie Mao Zedong († 1976) und der damit einhergehenden Veränderung der chinesischen Politik brach Hoxha 1978 nun auch noch die Beziehungen zur Volksrepublik China ab und betrieb bis zu seinem Tode eine AuÃŞenpolitik der völligen Bindungslosigkeit.

Da er auf jeden Fall die Unabhängigkeit Albaniens sichern wollte, lieÃŞ er im ganzen Land ca. 600.000 Bunker an strategisch wichtigen Punkten bauen. Extra dafür wurde die Betonindustrie angekurbelt und teurer Spezialstahl importiert.

Trotz mehrerer schwerer gesundheitlicher Schläge (Diabetes, Herzinsuffizienz und kleinere Schlaganfälle) führte er bis zuletzt die politischen Geschäfte und leitete mehrere Säuberungsaktionen, das letzte 1981/82 gegen den mächtigen Premierminister Mehmet Shehu und mehrerer wichtiger Minister.

 
Das ehemalige Museum von Enver Hoxha in TiranaAm 11. April 1985 starb Enver Hoxha in Tirana im Alter von Alter von 76 Jahren an einem Herzversagen. Er wurde im Friedhof der Kriegshelden in Tirana begraben. Sein politischer Ziehson Ramiz Alia übernahm dann die Führung der Partei und des Staates. Nach dem Sturz des Kommunismus wurde sein Leichnam vom Friedhof der Kriegshelden in Tirana exhummiert und in einem der städtischen Friedhöfe im kleinen Kreis wieder beigesetzt. Das ihm gewidmete Museum in Tirana wurde in einem Kulturzentrum umgewandelt, zahlreiche Institutionen, die nach seinem Tod, seinen Namen getragen hatten, wieder umbenannt.

Enver Hoxha war mit Nexhmije Hoxha verheiratet und hat zwei Söhne Ilir Hoxha und Sokol Hoxha, sowie eine Tochter Pranvera Hoxha.

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Literatur
Lloyd Jones: Der Mann, der Enver Hodscha war, 2001, (Buch über Petar Shapallo den Doppelgänger von Enver Hoxha), ISBN 3803122988
Nexhmije Hoxha: Mein Leben mit Enver
Ilir Hoxha: My father, Enver Hoxha, 1998 in Tirana veröffentlicht http://www.oneparty.co.uk/compass/compass/com13604.html
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« Përgjigju #6 më: 30-11-2004, 16:36:36 »
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Ismail Kadare wurde am 28. Januar 1936 im südalbanischen Gjirokastra geboren, als Sohn eines bescheidenen Gerichtsboten, doch mit einem gebildeten und wohlhabenden GroÃŞvater mütterlicherseits. Über Kadares Kindheit und die Stadt, in der er sie verlebte, schreibt er in seinem Roman »Chronik in Stein«.

Als in Albanien das kommunistische Nachkriegsregime errichtet wurde, war Ismail Kadare acht Jahre alt: Er ist in dieses Regime, das er erlebt und erlitten und mit dem er sich auseinandergesetzt hat, hineingewachsen. Nach Talentproben schon im Schüleralter studierte er in der albanischen Hauptstadt Tirana und dann für kurze Zeit am Moskauer Gorki-Institut Literaturwissenscha ften.

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Literarischer Ruhm
In den 1960er Jahren war er vor allem als Lyriker populär, während er heute diesem Genre angesichts eines Überangebots mittelmäÃŞiger Poeten im Osten und dem geringen Interesse an Gedichten im Westen eher skeptisch gegenübersteht. Seinen eigentlichen literarischen Durchbruch hatte Kadare 1964 mit dem berühmt gewordenen und mehrfach (unter anderem mit Michel Piccoli und Marcello Mastroianni) verfilmten Roman Der General der toten Armee. Zahlreiche weitere Romane folgten, die schnell auch im Ausland Beachtung fanden. Wenn er auch systembedingt in seinem Schaffen zahlreichen Einschränkungen und ZensurmaÃŞnahmen unterworfen war, machte ihn sein Ruhm im Ausland für das Regime bis zu einem bestimmten Grad unantastbar, da es seine Reputation für sich nutzen wollte. 1991 suchte und fand Kadare mit seiner Familie aus Protest gegen die Verschleppung der Demokratisierung durch den Übergangsmachthaber Ramiz Alia in Frankreich politisches Asyl. Nach dem demokratischen Umbruch in Albanien kehrte er in seine Heimat zurück. Jetzt lebt er in Tirana, hat aber auch noch eine Wohnung in Paris.

Ismail Kadares Liaison mit der deutsch(sprachig)en Literaturszene ist nicht ganz unproblematisch verlaufen. Vor der »Wende« in Albanien zu Beginn der 1990er Jahre feierte die Literaturkritik hier seine Werke fast überschwänglich als groÃŞe, die stupiden Regeln des »sozialistischen Realismus« links liegend lassende Literatur, danach schlug das Urteil um, und teilweise die gleichen Kritiker, die ihn eben noch hoch gelobt hatten, ziehen ihn seiner vermeintlichen Nähe zum stalinistischen Regime, was bis zu dem wahnhaften Wort von der »Hoxha-Kadare-Diktatur« ging. Dabei mag, - soweit der Stimmungswechsel nicht auf einige allerdings zweifelhaft zu nennende albanische Quellen zurückging, - eine gewisse Enttäuschung darüber mitgeschwungen haben, dass Ismail Kadare sein internationales Ansehen nicht gegen das Regime verwandt hatte.

Für Ismail Kadare spricht die messbare literarische Integrität seines Werks im Ganzen, ganz abgesehen davon, dass nicht viele Bücher so klare Einsichten in das Funktionieren totalitärer Systeme vermitteln wie die Romane »Der Schandkasten« oder »Der Palast der Träume«. AuÃŞerdem: mit seinen Büchern hat Kadare in der finstersten stalinistischen Diktatur Osteuropas vor allem für die jungen Leute geistige Freiräume geschaffen. Dies sei zum politischen Aspekt von Ismail Kadares Schaffen gesagt, und unleugbar spielt dieser politische Aspekt eine Rolle.

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Zu den Inhalten der Werke
Doch Kadare ist nicht eigentlich ein politischer Autor, so wenig wie seine Bücher, die sich oft auf historische Begebenheiten beziehen oder doch bei solchen Begebenheiten ansetzen, historische Romane wären. Es lohnt zum Beispiel nicht, die Darstellung des Osmanischen Reiches, in dem viele Kadare-Romane spielen, auf historische Treue zu untersuchen, denn es geht dabei vor allem um den Prototyp eines Superreiches, in dem man, um mit dem Autor selbst zu sprechen, »alle menschlichen Rassen findet, alle Religionen, jedes Klima und jede Landschaft, alle Dramen der Völker und vor allem alle Mechanismen der totalitären Unterdrückung, vom Römischen Reich über Byzanz und die Mongolen bis zum Dritten Reich und dem Sowjetimperium«. Oder, noch anders gesagt, der Autor entführt uns in sein ganz eigenes Reich, dessen Grenzen ungeheure Distanzen in Raum und Zeit einschlieÃŞen und vereinen. Hier kann Prometheus Mao Tse-tung begegnen, und zwischen Albanien und Stambul, der Hauptstadt, liegt ein Gebiet, das wir im Geografieunterricht nie kennen gelernt haben: die Zone des Kra-Kra. In Kadares Reich begegnen Legenden und Mythen dem Leben, vereinigen sich mit ihm, und aus dieser Verbindung gehen neue Legenden hervor und neues Leben, und die Grenzen dazwischen sind nicht scharf, so wenig wie die Grenzen zwischen dem Himmel und der Welt, der unterirdischen und der oberirdischen.

Ein Bruder entsteigt dem Grab, um bei seiner Schwester ein Versprechen einzulösen, ein General kämpft mit einer Armee aus Knochen im albanischen Lehm, die Geheimpolizei belauscht ihre Opfer bis ins Grab hinein. Doch die Macht der Herrschenden ist nicht beständig, sie scheitert immer wieder an der gleichgültigen Verachtung der Beherrschten. Der Kopf des Pascha, der eben noch die aufrührerische Provinz unterworfen hat, ist morgen schon blutig im Schandkasten der Hauptstadt ausgestellt.

Die Sonne scheint nicht oft in Kadares Reich, und die Mauern von Amtsgebäuden, Festungen und steile Städte aus Stein ragen abweisend empor. Doch wer sich als Leser davon nicht abschrecken lässt, erlebt auch viele Szenen von rührender Menschlichkeit und hinreiÃŞender Poesie, niedergelegt in einer einfachen, klaren, durchscheinenden Sprache, die sich jedoch rasch verdichten kann zu Bildern von ungewöhnlicher Kraft.

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Nationaler Schriftsteller
Ismail Kadare ist fraglos ein sehr albanischer Schriftsteller. Das hat ihm bisweilen den Vorwurf des Nationalismus eingebracht. Mag sein, dass bei ihm in den letzten Jahren und Werken der Drang, ein nationaler oder gar der Nationalschriftstel ler zu sein, zur Überbetonung des patriotischen Elements geführt hat. Mit einem seiner Kritiker setzt sich Kadare in einem langen Interview mit Alain Bosquet, das in Frankreich als Buch erschienen ist, auseinander. Dieser Kritiker hatte geschrieben: "Wenn es um seine Nation geht, ist Kadare so blind wie Homer."

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Werke
Der General der toten Armee (Gjenerali i Ushtrisë së Vdekur), 1963, ISBN 3423113065 und ISBN 3-250-60043-1
Die Festung (Kështjella), 1970, ISBN 3423114770
Chronik in Stein (Kronikë në gurë), 1971, ISBN 3423115548
Der groÃŞe Winter (Dimri i Madh), 1977, ISBN 3-423-11137-2
November einer Hauptstadt (N'ntori i nj' kryeqyteti), 1975, ISBN 3890290434
Der Schandkasten, 1978, ISBN 3423122137
Die Brücke mit den drei Bögen (Ura Me Tri Harqe), 1978, ISBN 3-250-60041-5
Der Palast der Träume (Pallati i ëndërrave), 1980, ISBN 3250600423
Der zerrissene April (Prilli i Thyer), 1980, ISBN 3-250-60040-7
Doruntinas Heimkehr (Kush e solli Doruntinën?), 1980, ISBN 3-423125640
Die Schleierkarawane (Sjellësi i fatkeqësisë - Islamo nox), 1984, ISBN 3-423-11909-8
Konzert am Ende des Winters (Koncert në Fund të Dimrit), 1988, ISBN 3-7017-0715-4
Dosja H (Die Akte H.), 1990
La Pyramide (Die Pyramide), 1992
Tri këngë zie për Kosovën (Drei Trauerlieder für Kosova), 1998
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« Përgjigju #7 më: 30-11-2004, 16:37:11 »
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Prof. Dr. Rexhep Meidani (* 17. August 1944 in Elbasan) war Präsident der Republik Albanien von 1997 bis 2002.

Meidani ist Physiker. Er schloss 1966 das Studium an der Universität von Tirana ab und machte später noch ein Nachdiplomstudium an der Universität von Caen in Frankreich (1974). Bis 1996 arbeitete er an der Universität von Tirana, unter anderem auch als Dekan der Naturwissenschaften .

Bei den ersten Mehrparteien-Wahlen in Albanien im Jahr 1991 war er Vorsitzender der zentralen Wahlkommission und in der Folge Mitarbeiter in der Regierung von Ramiz Alia. Ab 1992 engagierte er sich insbesondere für Menschenrechte. 1996 trat er der Sozialistischen Partei Albaniens (PS) bei.

Nach den Unruhen im Juni 1997 wurde Meidani bei den auÃŞerordentlichen Neuwahlen ins albanische Parlament gewählt. Dieses Parlament wählte ihn am 24. Juli 1997 zum Präsidenten. Seine Präsidentschaft zeichnet sich insbesondere durch die neue albanische Verfassung aus, die im November 1998 vom albanischen Volk angenommen wurde.

Im Jahr 2002 wurde er nicht wiedergewählt, da sich die Spitzen der PS und die Demokratische Partei (PD) auf Alfred Moisiu als neuen Präsidenten geeinigt hatten. Im Herbst 2003 kandidierte Meidani für den Vorsitz der PS, wurde aber nicht gewählt.

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« Përgjigju #8 më: 30-11-2004, 16:37:38 »
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Migjeni, eigentlich Millosh Gjergj Nikolla (albanische Namensform) oder MiloÅ¡ Đoka Nikolić (serbische Namensform) war ein Dichter aus der nordalbanischen Stadt Shkodra. Er wurde ebenda am 13. Oktober 1911 geboren und ist am 26. August 1938 in Torre Pelice (Italien) verstorben. Unter dem Akronym seines Namens, Migjeni, erlangte er Berühmtheit als Dichter in albanischer Sprache.

MiloÅ¡ Đoka Nikolić entstammte einer serbischen Familie. Er besuchte die serbischsprachige Grundschule seiner Heimatstadt Shkodra und später das orthodoxe Seminar von Sveti Jovan im damals jugoslawischen Bitola (heute Mazedonien). Dort lernte er unter anderem Russisch, Französisch, Griechisch und Latein und las Literatur in diesen Sprachen. Als er nach Albanien zurückgekehrt war, gab er seinen Berufswunsch, Priester zu werden, auf und wurde stattdessen Lehrer in dem serbischsprachigen Dorf Vraka nahe Shkodra. Dort begann er Gedichte und Prosatexte in albanischer Sprache zu verfassen. Er infizierte sich mit Tuberkulose, suchte erfolglos Heilung in Norditalien und starb an dieser Krankheit im Hospital der Waldenser zu Torre Pellice im Alter von 26 Jahren.

Zu seinen Lebzeiten wurde ein Gedichtband unter dem Titel Vargjet e Lira (dt. Freie Verse) in Tirana gedruckt, allerdings wenig später von der autoritären Zogu-Regierung verboten.

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« Përgjigju #9 më: 30-11-2004, 16:38:34 »
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Inva Mula-Tchako (* 1963 in Tirana) ist eine albanische Opernsängerin. Sie ist auch in der Popszene vor allem durch ihren Sopran im Space Opera-Film Das Fünfte Element bekannt.
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« Përgjigju #10 më: 30-11-2004, 16:39:24 »
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Theophan (Fan) Stylian Noli (*6. Januar 1882, † 13. März 1965) war orthodoxer albanischer Bischof und Politiker. 1924 bekleidete er für kurze Zeit das Amt des albanischen Ministerpräsidenten.

Geboren in Thrakien lebte Noli als junger Mann in der griechischen Hauptstadt Athen, und im ägyptischen Alexandria. Er war in seinen jungen Jahren als Hauslehrer, Übersetzer und Schauspieler tätig. Über seine Kontakte zur albanischen Diaspora wurde er früh ein Anhänger der albanischen Nationalbewegung Rilindija. 1906 ging er in die USA nach Boston, um dort die albanische Emigrantengemeinde für die Nationalbewegung zu mobilisieren. Noli arbeitete für verschiedene Zeitschriften und engagierte sich vor allem für die Gründung einer orthodoxen albanischen Kirche in den USA, weil die orthodoxen Albaner sich von der griechischen Kirche, der sie bis dahin angehörten, unterdrückt fühlten. Er wurde 1908 von einem russischen Bischof zum Priester geweiht und zelebrierte im selben Jahr erstmals die Liturgie in albanischer Sprache. Von 1908 bis 1912 absolvierte Noli ein Studium in Harvard und kehrte dann nach Europa zurück, um auch dort die albanische Unabhängigkeitsbewegung zu unterstützen. 1913 kam er zum ersten Mal in das gerade unabhängig gewordene Albanien. Während des Ersten Weltkriegs hielt er sich wieder in den USA auf, wo er der Vorsitzende des albanischen Vereins Vatra wurde. Damit war er praktisch das Oberhaupt der albanischen Diaspora in Nordamerika. Nach dem Krieg konnte er den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson dazu bewegen, sich bei den Pariser Friedensverhandlung en für die albanische Unabhängigkeit auszusprechen, die dann auch erreicht werden konnte. Mit der Aufnahme Albaniens in den Völkerbund war der junge Staat international anerkannt. Auch dieser Erfolg war wesentlich ein Verdienst von Fan Noli.

1921 kam Noli als Vertreter der liberalen Vatra-Partei ins albanische Parlament, wo er diese Fraktion leitete. Er war kurze Zeit AuÃŞenminister unter Ministerpräsident Xhafer Ypi und stand dann in scharfer Opposition zu Ypis Nachfolger Ahmet Zogu, der die konservativen GroÃŞgrundbesitzer anführte. Als Zogu, der einen liberalen Politiker ermorden lassen hatte (vorher hatte es einen Mordversuch an Zogu gegeben), im März 1924 vor dem Volkszorn nach Jugoslawien fliehen musste, war der Weg frei für eine liberale Regierung unter Fan Noli. Im Juli 1924 wurde er Ministerpräsident.

Sein demokratisches Reformprogramm war in der politischen Elite sehr unbeliebt und bereits Weihnachten 1924 wurde Fan Noli von den Anhängern Zogus gestürzt. Er floh nach Italien und kehrte später in die USA zurück, wo er im Exil seit 1932 eine demokratische Opposition gegen Zogu zu formieren versuchte. Letzter hatte sich 1928 zum König von Albanien erklärt.

Noli engagierte sich von Amerika aus auch für die Gründung der Autokephalen orthodoxen Kirche von Albanien. Insbesondere wirkte er an der Übersetzung der liturgischen Texte ins Albanische mit. Er tat sich aber auch als Übersetzer von Werken der Weltliteratur (z.B. William Shakespeare) in seine Muttersprache hervor. Im Zweiten Weltkrieg hatte er Kontakt zu den albanischen Kommunisten unter Enver Hoxha. Er befürwortete deren Anerkennung als die rechtmäÃŞigen Vertreter Albaniens in der Anti-Hitler-Koalition durch die US-Regierung. Seinen Lebensabend verbrachte Noli in Florida, wo er am 13. März 1965 im Alter von 83 Jahren gestorben ist.

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Werke
Georg Castrioti Scanderbeg (1405-1468). New York 1947.
Vepra. E përgatiti për shtyp Ali Rexha. Prishtinë. 1988. (Fan Nolis gesammelte Werke in alban. Sprache, hrsg. v. A. Rexha).


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Ali Pascha Tepelena
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ali Pascha Tepelena, auch Ali Pascha von Janina genannt, (* 1741 in Tepelena, Albanien; † 22. Februar 1822 bei Janina, Griechenland) war ein albanischer GroÃŞgrundbesitzer und osmanischer Pascha.

 
Ali PaschaSeine ursprüngliche Machtbasis war die Gegend um seinen Geburtsort Tepelena, in dem er eine Festung anlegte. Er verfügte über eine zahlreiche Klientel bewaffneter Kämpfer und stieg zum Provinzgouvaneur auf. Er beherrschte Südalbanien, Epirus, Thessalien und das südwestliche Makedonien. 1807 machte er sich unabhängig von der Pforte und versuchte sein Gebiet zu einem unabhängigen Staat auszubauen. Er paktierte mit den Aufständischen der griechischen Unabhängigkeisbewegung. Für seine Untreue wurde er 1820 von Sultan Mahmud II. geächtet. Er fiel einem Mordanschlag zum Opfer, der vermutlich von der Pforte initiiert worden war.

Der englische Dichter Lord Byron hielt sich 1809 einige Zeit als Gast am Hof Ali Paschas auf

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/bc/180px-Ali_Pascha.jpg
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« Përgjigju #12 më: 30-11-2004, 16:41:06 »
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Edi Rama (* 1964 in Tirana, Albanien) ist ein albanischer Politiker und Künstler.

Zur Zeit des Sturzes des kommunistischen Regimes war er als Lektor an der Akademie der Künste tätig, wo er bereits zum Maler ausgebildet wurde. In der jungen albanischen Demokratie gehörte er der politischen Mitte an. Bald setzte jedoch seine Enttäuschung über die Korruptheit der regierenden Demokratischen Partei unter Sali Berisha ein. Er kritisierte das Regime immer wieder. Zeitgleich begann seine Karriere als international anerkannter Künstler.

1997 wurde Edi Rama von Sicherheitskräften zusammengeschlagen, was er nur knapp überlebte. Er sah sich nach seiner Genesung gezwungen, nach Paris zu emigrieren.

Im selben Jahr brach in Albanien ein breit angelegtes Pyramidensystem zusammen. Der GroÃŞteil der Bevölkerung hatte sämtliche Ersparnisse dafür aufgebracht, die nun komplett verloren waren und die meisten Familien ruinierten. Da das korrupte Regime den Anlagebetrug forciert und daran mitverdient hatte, brachen Unruhen aus, die zum Umsturz führte.

1998 weilte Rama anläÃŞlich der Beerdigung seines Vaters wieder in Albanien. Der neue Staatschef Fatos Nano (Sozialistische Partei) berief ihn als Minister für Kultur, Jugend und Sport in die Regierung. Als eine seiner ersten Amtshandlungen lieÃŞ Rama Kinos eröffnen, in denen internationale Filme gezeigt wurden, um so der mentalen Isolation vieler Albaner entgegenzuwirken.

Im Oktober 2000 zog er als neuer Oberbürgermeister ins Rathaus von Tirana ein. Als unabhängiger Kandidat hatte er mit Unterstützung der Sozialistischen Partei 57% der Stimmen auf sich vereinigen können. Kurz nach der Wahl wurde von Unbekannten am 9. November ein Attentat auf ihn verübt, dem er aber entging.

Seit der Übernahme des Oberbürgermeisteramtes hat sich viel in der Hauptstadt verbessert. Rama lieÃŞ illegal errichtete Gebäude und Kioske abreiÃŞen. Er reinigte zusammen mit Soziologiestudenten jeden Samstag einen Stadtteil, lieÃŞ die Lana entmüllen und Parkbänke aufstellen. Allein im Jahr 2000 wurden 96.700 Quadratmetern begrünt und fast 1.800 Bäume in den neuen Parkanlagen aufgestellt. Gebäude wurden in den buntesten Farben und Mustern gestrichen. So sollte den Menschen die geteilte Verantwortung für ihre Stadt bewuÃŞt gemacht und das Vertrauen in die Regierung gestärkt werden. Ziel war es auch, die Stadt attraktiver für Ausländer zu machen. Ramas Kritiker bemängeln, er würde zu viel Aufmerksamkeit auf Kosmetik richten.

Im Herbst 2003 ist Rama der Sozialistischen Partei Albaniens beigetreten. Er kandidierte - chancenlos - gegen den Amtsinhaber Fatos Nano als Parteipräsident.

Am 28. Dezember 2003 wurde Rama mit 59% der Stimmen als Oberbürgermeister Tiranas wiedergewählt. Seither lag ein Schwerpunkt seiner Tätigkeiten in der Erstellung einer Stadtplanung für die albanische Hauptstadt, deren Bevölkerung sich seit 1990 mehr als verdoppelt hatte
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« Përgjigju #13 më: 30-11-2004, 16:42:11 »
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Skanderbeg - eigentlich Georg Kastriota oder Gjergj Kastrioti Skenderbeu auf Albanisch - (* 1405, † 17. Januar 1468 in Lezha) war albanischer Fürst und ist durch seine Verteidigung Albaniens gegen das Osmanische Reich zum Nationalhelden Albaniens geworden.

Sein Vater hatte sich auf dem Gebiet des heutigen Albaniens ein groÃŞes Herrschaftsgebiet aufgebaut und schickte Skanderbeg zum Sultan nach Adrianopel. Als im November 1443 die Ungarn über die Türken siegten, verlieÃŞ Skanderbeg das Heer des Sultans. Er bemächtigte sich am 27. November 1443 der Festung Kruja und fiel am folgenden Tag offen vom Sultan ab.

Von der Festung Kruja aus verteidigte in der Mitte des 15. Jahrhunderts Skanderbeg Albanien gegen das Osmanische Reich. Die Osmanen versuchten wiederholt mit riesigen Streitmächten, die Macht von Skanderbeg zu brechen. So belagerten sie Kruja wiederholt, ohne die Festung einnehmen zu können. Die albanischen Truppen waren aber zu schwach, um die Türken komplett zu vertreiben, und die erhoffte Unterstützung von anderen bedeutenden europäischen Herrschern blieb aus.

Erst nach seinem Tod konnten die Türken 1478 Albanien endgültig besetzen und mehr als 400 Jahre beherrschen. Skanderbeg wurde in einer Kirche im nordalbanischen Lezha begraben. Kirche und Grab wurden aber von den Türken zerstört, so dass heute nur noch Ruinen zu sehen sind. An dieser Stelle befinden sich heute ein Mahnmal mit Nachbildungen des Helmes und des Schwerts von Skanderbeg. Die Originale sind im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Skanderbeg wurde schon zu Lebzeiten in ganz Westeuropa berühmt. Der Papst bezeichnete ihn als Athleta Christi. Sein erfolgreicher Kampf gegen die "Ungläubigen" brachte ihm nicht nur den Status als Nationalhelden Albaniens ein, sondern war auch Thema zahlreicher Bücher, Theater und einer Oper von Antonio Vivaldi, die oft erst einige hundert Jahre nach seinem Tod verfasst wurden.

Es existiert keine bildliche Darstellungen, die Skanderbegs wirkliches Aussehen zu Lebzeiten zeigt. Alle Bilder beruhen auf mündlichen Beschreibungen und wurden erst nach seinem Tod gemalt.

In der Hauptstadt Tirana ist der zentrale Platz (Skanderbeg-Platz) nach ihm benannt und wird durch ein Reiterstatue von ihm geschmückt.

Von 1944 bis 1945 trug bei der deutschen Schutzstaffel (SS) die 21. Waffen-Gebirgs-Division den Namen Skanderbeg.

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Literatur
Marinus Barletius: Historia de vita et gestis Scanderbegi Epirotarum principis. Romae [1510].

Deutsche Ausgabe: Des aller streytparsten und theuresten Fürsten und Herrn Georgen Castrioten, genannt Scanderbeg ... ritterliche thaten / von Marinus Barletius, durch Joannem Pinicianum newlich verteutscht. Augsburg 1533. (Danach zahlreiche Nachdrucke und Neuauflagen)
Georges T. Pétrovitch: Scanderbeg, Gerges Castriota. Essai de la bibliographie raisonnée ; Ouvrages sur Scanderbeg écrits en langues française, anglaise, allemande latine, italienne, espagnole, portugaise, suédoise et grecque et publiés depuis l'invention de l'imprimerie jusqu'à nos jours. Paris 1881.
Fan Stilian Noli: Historia e Skënderbeut, Gjerq Kastriotit, Mbretit të Shqipërisë 1412-1468. Boston 1921.
Simpoziumi për Skënderbeun. Inst. albanologjik i Prishtinës.(9-12 maj 1968). Prishtina 1969.
Studia Albanica Monacensia. In memoriam Georgii Castriotae Scanderbegi (Georg Castriota Skanderbeg). 1468-1968. (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas u.d. Nahen Orients. 8). München 1969
Kurt William Treptow: Of saints and sinners. Native resistance to Ottoman expansion in southeastern Europe, 1443 - 1481: George Castriota Scanderbeg and Vlad III. Dracula. Diss. Ann Arbor, Mich. 1995.
Sabri Godo: Skanderbeg. (histor. Roman, dt. Ausgabe). Tirana 1983.




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« Përgjigju #14 më: 13-03-2005, 11:28:33 »
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 Die Albaner im Osmanischen Reich

...Am meisten profitierten davon die Landsleute der groÃŞen Scanderbeg-Gjergj Kastrioti. Gemessen an der Kopfzahl ihres kleinen Volkes, haben die Albaner im osmanischen Reich, bis zu seinem Untergang, eine unverhältnismäÃŞig bedeutende rolle gespielt. Zum Beispiel IBRAHIM PASCHA. Ibrahim war jener Mann, der, zusammen mit Sulaimain-Sultan (Sohn Selims I ), an der spitze der schweigsamen Janitscheren (verdiente soldaten-Albanern) in die Stadt einzog . Dass licht der Welt hatte Ibrahim, als Kind christlicher albanischer Eltern, in der nähe von PREVEZA erblickt... Sulaimain war kaum mit dem Sultanschwert gegürtet worden, da ernannte er den herzenfreund auch schön zum GroÃŞwesir und Statthalter im westlichen Reichs teil ; das dopelamt brachte Ibrahim geradezu märchenhaft groÃŞe Bezüge ein. Zum Haushalt des Albaners gehörten 1500 Sklaven, er hielt einen eigenen Zoo und gab mehr Geld für Kleidung aus als selbst der Sultan. Europäische geschäftsträger beider >>Höhen Pforte<< so hieÃŞ seit Mehmet II der osmanische regierungsitz, fassten ihr urteil über ihn in Sätzen zusammen wie: >>Das ganze Reich der türken leitet der Wille Ibrahim Paschas<<.

CHAIREIDIN PASCHA-BARBAROSA (GroÃŞadmiral des Osmanisches Reiches)

...Zur Welt gekommen war der Sohn eines christlichen Albaners auf der heute zu Griechenland gehörende Insel LEVKAS, die damals Santa Maura hieÃŞ. ...Nachdem er dann, 79 jährig, sein wildes leben friedlich beendet hatte, wurde ihm am Bosporusufer ein Grabmal errichtet, das kein schiff passieren durfte, ohne Salut zu schieÃŞen. Seit 1944 steht an der gleichen stelle ein Denkmal, das den alten Piraten in der Pose eines kommandierenden Admirals zeigt. Die Türken hängen noch immer an Chaireidin Barbarossa aus gutem Grund. Er gehörte zu jenen Männern, die das osmanische reich in den rang einer Welt macht erhoben hatte...

...Auf die frage, wer sie seien und was ihre Besonderheit ausmache, hatten die Albaner schön Jahre zuvor geantwortet. Die Stambuler Gesellschaft eine Vereinigung Albanischer Literaten und gelehrten,erklärte das eigene Volk eine der ältesten Nation der Welt, abstammend von Illyrern und dem vorgrieschichem Volk der Pellazger, seit archaischer zeit einer Sprache und eines Blutes. Es gibt, so dichter Frasheri: weder Türken noch nicht Türken, denn alle sind ja Albaner.

Von Gerhard Herm Der Balkan
« Ndryshimi i fundit: 13-03-2005, 11:31:41 nga lorik »
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